28.03.2010
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Ante Pavic gewinnt Finale
Das Finalspiel brachte das Aufeinandertreffen von zwei starken Servicespielern. Andis Juska (LAT 340) hatte die Mehrzahl seiner vorangegangenen Matches mit seinem Aufschlag dominiert und unzählige direkte Punkte damit erzielt. Ante Pavic (CRO 753) hat seinen Service und seine Körpergrösse jeweils ausgenutzt um viele Punkte am Netz zu erzielen. Im ersten Satz gelang es Pavic besser seine Strategie umzusetzen und er hatte wenig Probleme seine Servicegames zu halten. Dagegen wurde Juska, aufgrund der guten Returnarbeit von Pavic, immer wieder zu ungewohnten Ballwechseln gezwungen. Obwohl Pavic noch etwas grösser ist als Juska, bewegte er sich besser und konnte die längeren Ballwechsel oft für sich entscheiden. Mit 6:3 gewann er den ersten Satz klar.
Im zweiten Satz legte Juska noch eine Schippe drauf und erhöhte das Tempo seiner Aufschläge. In der Folge hatte er kaum Probleme seinen Service durch zu bringen. Dagegen musste Pavic oft über Einstand und auch einige Breakbälle abwehren. Dies gelang ihm jedoch immer wieder, so dass die beiden schliesslich ins Tiebrak mussten. Dort erwischte Pavic den besseren Start und konnte das Momentum für sich gewinnen, was ihm den Sieg brachte. Ante Pavic war äusserst glücklich über seinen ersten Turniersieg auf der ATP Tour. Auf sympathische Art bedankte er sich zum Schluss beim Publikum, den Sponsoren, den Helfern und der Turnierleitung. Das OK bedankt sich für die Unterstützung durch Raiffeisen Bank (Liechtenstein) AG Garage Max Beck Liechtensteinische Sportkommission Gemeinde Vaduz Tennisclub Vaduz Swisstennis Gmüslada Walser Confiserie Wanger und den vielen anderen Helfern, die dieses Turnier ermöglichen!
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27.03.2010
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Halbfinale
Die beiden Halbfinals vom Samstag hatten eine ähnliche Ausgangslage. Es traf jeweils ein grosser Hardhitter auf einen kleineren Spieler, der sich gerne auf lange Ballwechsel einlässt, um den Druck aufzubauen. Zuerst traf der Qualifikant Ante Pavic (CRO 753) auf Marcel Zimmermann (GER 617). Pavic nutzte seine Körpergrösse von 1.95 m optimal aus, um seinem harten Service oft ans Netz zu folgen. Es gelang ihm das Spiel schnell zu machen und die Ballwechsel kurz zu halten. Obwohl Zimmermann flink auf den Beinen ist und alles versuchte, gelang es ihm nie den Angriffswirbel von Pavic zu stoppen. Selbst bei eigenem Service wurde er, zumindest auf die zweiten Bälle, sofort vom Kroaten unter Druck gesetzt. Mit 63/62 fiel das Resultat eindeutig zu Gunsten von Pavic aus. Dieser steht mit 21 Jahren zum ersten Mal in seiner Karriere in einem Final. Im zweiten Match war Andis Juska (LAT 340) der Mann mit dem offensiveren Spiel. Allerdings überraschte Dennis Bloemke (GER 465) durch sein starkes Konterspiel. Im Vergleich mit den vorherigen Spielen trat er bedeutend initiativer auf und vermochte den Favoriten ein um andere Mal in Bedrängnis zu bringen. Ein wichtiger Schlüssel dazu war, dass er den schnellen Service von Juska gut gelesen hat und viele Returns zurückbrachte. Er profitierte wohl von der Erfahrung aus dem Doppelfinale, wo er seinen Gegner schon mal studieren konnte. Nach dem verlorenen Tiebreak im 1. Satz steigerte sich Juska und erzwang einen 3. Satz. Das Spiel legte an Klasse zu und keiner gab sich bei den Servicegames eine Blösse. Im Tiebreak hatte Bloemke sogar 2 Matchbälle, die er aber nicht verwerten konnte. Im Anschluss konterte Juska und war ziemlich erleichtert, dass er das Match noch gewinnen konnte. Am Sonntag um 11:00 Uhr steigt das Finale. Somit stehen sich nun zwei ähnliche Typen gegenüber. Es wird wohl entscheidend sein, wer mit den Aufschlägen des Gegners besser umgehen kann.
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25.03.2010
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2. Runde und Doppel Finale
In der zweiten Runde vom Hauptfeld zeigten die Spieler wieder ihre bekannten Stärken. Gegen den Hammeraufschlag der Nr 1, Andis Juska (LAT 340) fand der agile Baptiste Dupuy (FRA 599) keine Mittel. Wenn der Ball mal im Spiel war konnte er gut mithalten, doch mangels eines erfolgreichen Returns hat er das Match verloren. Ebenfalls vom Aufschlag dominiert ist das Spiel des Qualifikanten Ante Pavic (CRO 753). Mit seinem starken Angriffsspiel konnte er den Monegassen Thomas Oger (433) besiegen. Gut erholt von seinem knappen Match in der 1. Runde zeigte sich Walter Trusendi (ITA 492), der gegen den ebenfalls offensiven Marius Copil (ROU 401) bestehen konnte. Besonders beeindruckt hat die Kraft und die Laufstärke von Grzegorz Panfil (POL 575) der dem jungen Deutschen Kevin Kravietz (1248) die Limiten aufgezeigt hat. Zu guter letzt ist mit Alexander Sadecky (SUI 349) der letzte Schweizer aus dem Tableau ausgeschieden. Er hat trotz guter Leistung, kluges Grundlinienspiel gemischt mit erfolgreichen Netzattacken, dem soliden Spiel von Gastao Elias (POR 749) nicht Stand gehalten. Als letztes Match war das Finale im Doppel angesetzt. Die Favoriten Charroin/Juska hatten nur im 1. Satz ein wenig Mühe mit den beiden Deutschen Bloemke/Meigel. Vor allem die Service Games von Juska waren eine klare Sache, aber auch im restlichen Spiel zeigten die beiden Sieger ihre Überlegenheit
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24.03.2010
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1. Runde zweiter Teil
Der zweite Teil der ersten Runde brachte ein paar ganz enge Partien. Besonders erfreulich war der Auftritt von Luca Margaroli (N4 72), der noch ohne Ranking ist, aber seinen Gegner Walter Trusendi (ITA 492) arg ins Grübeln brachte. Nach einem dominanten 1. Satz musste er sich vom jungen Schweizer das Tempo diktieren lassen und konnte nur knapp einer Niederlage entgehen. Die Wildcard für Kevin Kravietz (GER 1248) hat sich bezahlt gemacht. In einem langen Match konnte er Claudio Grassi (ITA 444) niederkämpfen, dem auch seine aussergewöhnliche Technik, den Ball sowohl links wie rechts zu spielen nichts geholfen hat. Aussergewöhnlich war auch die Partie zwischen Andis Juska (LAT 340) und Alexandre Folie (BEL 584). Von Beginn an monierte der Schiedsrichter die Fussfehler des Belgiers. Dieser konnte es nicht fassen, ändert aber auch nichts an seiner Position beim Service, so dass mindestens 15 Mal der Ruf "Footfault" den Ballwechsel beendete. Die Partie war in der Folge eine leichte Aufgabe für den Letten. Und zum Schluss noch das Match der beiden Schweizer Sandro Ehrat (1765) und Alexander Sadecky (349). Ehrat konnte mit den Erfolgen der letzten beiden Wochen (1/4 Finale in Taveren, Finale in Wetzikon) mit viel Selbstvertrauen antreten. Sadecky ist trotz seines guten Rankings von den verschiedenen Niederlagen der vergangenen Wochen eher verunsichert. Im eher nervösen Match gelang Sadecky im entscheidenden Satz mit einigen gelungenen Netzangriffen und Konterschlägen der Durchbruch. EEEEEndlich wieder mal ein Sieg. Die Erleichterung war gross. Morgen Donnerstat ab 12:00 Uhr beginnt die 2. Runde.
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23.03.2010
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1. Runde Hauptfeld
Am Dienstag Mittag startete die 1. Runde vom Hauptfeld mit überraschend klaren Ergebnissen. Erneut eine herausragende Leistung erbrachte der 19 jährige Jakob Sude (GER 994). Er liess dem an Nr. 3 gesetzten Matthieu Rodrigues (FRA 375) keine Chance und war in allen Belangen besser. Enttäuschend war der Auftritt von dem in der Quali positiv aufgefallenen Peter Gojowczyk (GER 380). Er unterlag Dennis Bloemke (GER 465) ohne ernsthafte Gegenwehr und wirkte dabei erstaunlich lustlos. Das rasanteste Match lieferten sich Marius Copil (ROU 401) und Karis Lejnieks (LAT 1449). Den harten Aufschlägen und getriebenen Forhands des Letten setzte der Rumäne regelmässige Attacken ans Netz entgegen, mit denen er schlussendlich das Match für sich entschied. Am Abend war noch das Liechtensteinische Doppel im Einsatz. Jirka Lokaj und Gianni Besimo mussten die Überlegenheit der zwei Italiener Grassi/Trusendi anerkennen. Während Jirka verschiedene gute Aktionen gelangen, war Gianni vom hohen Tempo etwas überfordert und beging viele Fehler. Das Publikum hatte dennoch seinen Spass.
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22.03.2010
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Qualifikation Entscheidung
Mit einem Sieg in der 2. Runde der Qualifikation konnten sich die Spieler heute Montag ins Hauptfeld spielen. Besonders aufgefallen ist das temporeiche Spiel zwischen Sude (GER 994) und Hizak (CRO 646). Der erst 18 jährige Deutsche konnte dabei seine schnellere Hand nutzen und liess den defensiven Kroaten sich müde laufen. Im spannenden Match zwischen den beiden Österreichern Raditschnigg (920) und Rath (1789) hat eher das Glück als die Klasse für Raditschnigg entschieden. Erneut einen starken Auftritt hatte Peter Gojowczyk, der nun im Hauptfeld dank seiner guten Klassierung sogar an Nr 4 gesetzt ist. Am Dienstag ab 12:00 Uhr startet das Hauptfeld. Es wird spannend sein zu beobachten, ob sich die Qualität nochmals steigert oder ob die Qualifikanten gegen die höher kotierten Gegner mithalten können. Ausserdem werden auch die verschiedenen Schweizer Spieler sich mit der starken ausländischen Konkurrenz messen müssen.
Auf das besondere Interesse der Zuschauer wird sicher wieder der Auftritt unseres Doppels Lokaj/Besimo treffen. Die beiden werden am Dienstag Abend ca. um 19:00 Uhr das letzte Match das Tages bestreiten.
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21.03.2010
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Qulaifikation 1. Runde
In der 1. Runde der Qualifikation konnte bereits spektakuläres Tennis bewundert werden. Trotz zum Teil grosser Differenzen im Ranking waren die meisten Spiele hart umkämpft und eng. Die Nr. 1 des Feldes musste gegen den um 744 Ränge schlechter klassierten Bayet (FRA 1124) zumindest im 1. Satz sein bestes Tennis zeigen, um knapp im Tiebreak zu gewinnen. Danach wurden die Beine des Herausforderers etwas müde. Von den 7 Schweizern konnte einzig der 18 jährige Claude Benz (N4 100) die 1. Runde überstehen. Er hat dabei immerhin die Nr 718 in zwei Sätzen glatt besiegt. Seine Kollegen von Swisstennis mussten trotz teilweise guten Spiels die höhere Stabilität der Gegner akzeptieren. Auch der Liechtensteiner Gianni Besimo (N4 105) stand gegen Mislav Hizak(CRO 646) auf verlorenem Posten. Gespannt sein darf man, wer sich in der 2. Runde für das Hauptfeld vom Dienstag qualifizieren kann. Die Matches beginnen am Montag ab 10:00 Uhr.
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21.03.2010
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Aulosung Quali
Am Samstag Abend startete das diesjährige Turnier mit dem Sign In der Spieler für die Qualifikation. Erst durch seine Unterschrift und die Bezahlung des Nenngelds ist ein Spieler definitiv für das Turnier spielberechtigt. Obwohl stets eine grosse Zahl von Spielern auf der Meldeliste stehen, stellt sich erst beim Sign in heraus, wer tatsächlich teilnehmen will. So ergeben sich immer wieder spannende Momente für die schlechter klassierten Spieler, ob noch besser Klassierte ihnen den Platz im Tableau noch streitig machen. Besonders gespannt wartete Peter Gojowczyk (GER 380), der die Anmeldung verpasst hatte und auf gut Glück zum sign in für die Quali angereist war. Er hatte die Hoffnung, dass weniger als 32 Spieler da sein würden und er somit die Quali bestreiten könnte. Doch die Hoffnung wurde enttäuscht. Nur dank einer frei gewordenen Wild Card, die ihm vom Turnierdirektor Fredy kaufmann zugesprochen wurde, ist er noch ins Turnier gerutscht. Obwohl der Range der Ranglistenpositionen gross ist, erwarten wir spannende Matches um den Einzug ins Hauptfeld. Erfahrungsgemäss ist die Leistungsstärke der Spieler sehr ausgeglichen. Gespannt sind wir auf das Abschneiden von Gianni Besimo, der gegen Mislav Hizak (CRO 646) einen schweren Stand haben dürfte. Sein Match ist auf die 2 Runde nach 10:00 Uhr angesetzt.
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